ZAst HalberstadtUnsere Einsätze Nummer 3, 4 und 5 fanden diesmal nicht bei uns in der Gemeinde statt, sondern ca. 50 km weiter entfernt.

Auf Grundlage eines Amtshilfeersuchen des Landes Sachsen-Anhalts war die freiwillige Abfrage gekommen, eine Brandsicherheitswache zu stellen.
Dabei ging es um die Zentralen Anlaufstelle für Asylsuchende (kurz ZAst) in Halberstadt, die mit einer Staffel (1/5) für 12 Stunden besetzt werden musste.
Hintergrund ist der Zustand, dass dort momentan etwa 900 Menschen in Zelten untergebracht sind, für die ein unzureichender Brandschutz herrscht.

Kurz nach der Anfrage waren schnell viele freiwillige Kameraden bereit dort mit zumachen. Allerdings war geplant eine komplette Staffel durch eine Wehr zu stellen, was extrem schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist. Aber an 3 Tagen hatte es geklappt, dass wir zumindest mit 4 und einmal mit 5 Kameraden dort eingeplant werden konnten.

die erste SchichtLos ging es deshalb für 5 Kameraden am 16.09.2015 in den frühen Morgenstunden. Beginn des Übergabe ist nämlich um 6:30 Uhr und Beginn der Schicht um 7:00 Uhr. An den beiden folgenden Tagen waren dann 4 Kameraden im Einsatz, ergänzt durch andere Feuerwehren (Benneckenstein, Stapelburg und Danstedt).

Schnell wurde dann klar, dass es nicht nur darum geht, jede Stunde einen Rundgang zu erledigen und die Menschen zu erinnern, dass in den Zelten und der Turnhalle weder geraucht, noch offenes Feuer zum Kochen von Tee gemacht werden darf. Denn immer wieder wurde gefragt, wo verschiedene Stellen (Arzt, Essensausgabe etc.) sich auf dem Gelände befinden. Auch konnten wir Hilfe bei der Befüllung der Heizgeräte den Hausmeistern leisten. So vergingen 12 Stunden wirklich sehr schnell, zumal man bei seinen Rundgängen immer wieder in Kontakt mit den Menschen kommen konnte und wirklich immer nett und mit Respekt behandelt wurde. So wurde einmal bei einem Gespräch mit einem Syrer Saft und auch eine Zigarette angeboten.

Persönlich muss ich sagen, dass es mich sehr glücklich gemacht hat, dort helfen zu dürfen. Es war sehr schön zu sehen, dass ein Lächeln, ein freundliches "Hallo" oder "guten Tag" dankbar zurück gegeben wurde. In Erinnerung werden mir immer die Kinder bleiben, die trotz aller schwierigsten Umstände hier bei uns schnell wieder das Lachen gefunden haben.

Hier einige Eindrücke:

Abwechelsung, der Zikrus ist in der Stadt ohne Worte Warten auf die Abfahrt des Busses Unterkünfte
Zeltunterkunft Camp 2 Warten auf Austellung von Ausweisen zu Besuch beim DRK
Tag 2 mit FFw Stapelburg und Florian (FFw Benneckenstein) Tag 3 mit FFw Danstedt

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem operativen Stab, dem DRK (Hr. Dill und seinen Mitarbeitern, der Caritas, Diakonie, der Küche und dem Hausmeisterteam bedanken!

 

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